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Codes
Wie Nachrichten in Symbolfolgen übersetzt werden — von ASCII über Gray-Code bis zur Fehlerkorrektur.
Ein Code in der Datenübertragung ist eine Methode, um die Informationen der zu übertragenden Nachricht in eine bestimmte Folge von Symbolen oder Signalen umzuwandeln. Ziel ist eine effiziente und fehlerfreie Übertragung über potenziell gestörte Kommunikationskanäle.
Bekannte Beispiele
- ASCII-Code – repräsentiert numerische und alphanumerische Zeichen als 8-Bit-Gruppen
- Baudot-Code – historischer Telegrafie-Code nach dem internationalen Telegrafenalphabet Nr. 2
- Gray-Code – Binärcode, bei dem sich benachbarte Codewörter nur in genau einem Bit unterscheiden und der so Fehlererkennung ermöglicht
Anwendungsbereiche von Codes
- Fehlerkorrektur (FEC-Codes) – Erkennen und Korrigieren von Fehlern, die durch Rauschen und Störungen entstehen
- Datenkompression – Reduzierung von Speicherbedarf und Bandbreite
- Modulation – Umwandlung digitaler Signale in analoge Signale zur Übertragung
- Synchronisation – Koordination mehrerer Systeme bei der Verarbeitung digitaler Signale
- Kryptographie – Verschlüsselung digitaler Daten gegen unbefugten Zugriff
- Leistungssteigerung – Verbesserung der Performance von DSP-Algorithmen durch Reduzierung des Rechenaufwands
- Implementierung komplexer Algorithmen – Ermöglicht die Umsetzung anspruchsvoller DSP-Algorithmen