Projekte
Zwei Projekte vom Rohsignal bis zur fertigen Demodulation — jeweils in mehreren Ausbaustufen.
CW (Morsetelegrafie)
Vom Morsesignal im Zeit- und Frequenzbereich bis zum eigenen CW-Demodulator.
Stufe 1: CW-Signal und Anforderungen
Zeitliche Struktur, Keyclicks/Shaping, optimale Empfangsbandbreite und die daraus abgeleiteten Anforderungen an einen Demodulator.
Stufe 2: CW-Demodulator als GNU-Radio-Flowgraph
Bandpassfilter, adaptiver Rauschflur, Element-Timing und Morsecode-Decodierung als Blockverschaltung — gegen synthetische Testsignale verifiziert.
Stufe 3: CW-Demodulator-Erweiterungen
Adaptive Geschwindigkeitsschätzung, entschärftes Anlaufverhalten und AFC-Frequenznachführung — die drei offenen Punkte aus Stufe 2.
DCF77
Zeitzeichen-Demodulation vom rohen WAV-Mitschnitt über die echtzeitfähige Blockverschaltung in GNU Radio bis zur korrelationsbasierten Phasenauswertung.
Stufe 1: DCF77-Signal demodulieren
Zeigt die Schritte, die zur Demodulation der mit DCF77 übertragenen Zeitinformation aus einer aufgezeichneten Signalprobe notwendig sind.
Stufe 2: Demodulation in GNU Radio
Baut auf dem vorherigen Beispiel auf und setzt die Demodulation als Komponenten im GNU Radio Companion um — vom dateibasierten Python-Skript zur Blockverschaltung.
Stufe 3: Korrelative Phasenauswertung
Nutzt die PZF-Phasenmodulation des Trägers für Zeitauflösung im Mikrosekundenbereich statt Millisekunden — inklusive Latenzbilanz und prädiktiver Taktdisziplinierung.
Stufe 4: PZF-Demodulation in der Praxis
Die Korrelationskette aus Stufe 3 als lauffähiger Flowgraph — jeder Block mit Begründung, Dimensionierung und Prüfweg, an einer echten KiwiSDR-Aufnahme verifiziert.
DDK9 RTTY
FSK-Demodulation der Wetterdienst-Signale von DDK9 — vom ersten Ansatz bis zur final dimensionierten Lösung.
Stufe 1: DDK9-RTTY-Demodulation
Behandelt die Demodulation meteorologischer Daten, die der Deutsche Wetterdienst auf Lang- und Kurzwelle ausstrahlt.
Stufe 2: Version V2 (GNU Radio)
Erweiterte Implementierung der FSK-Demodulation mit 225 Hz Frequenzhub und 50 Baud, codiert nach ITA2/Baudot.
Stufe 3: Finale Dimensionierung
Ist-Dimensionierung aller Komponenten mit Herleitung und Begründung, verifiziert an einer realen Aufnahme.
USB-Sprachempfänger 144,300 MHz
Ein GNU-Radio-Empfänger, der die Filtermethode aus dem SSB-Grundlagenartikel auf den 2m-Anrufkanal anwendet — und ein passender Sender, der per Phasenmethode IQ-Testdateien dafür erzeugt.
USB-Sprachempfänger für 144,300 MHz
Vom SDR-Rohsignal über die digitale Filtermethode bis zum hörbaren, demodulierten USB-Sprachsignal — inklusive LO-Verstimmung gegen den DC-Spike.
USB-Sender (Phasenmethode)
Moduliert Audio per Hartley-Modulator auf USB und schreibt eine IQ-Testdatei — zum Testen der Empfänger-Demodulation ohne Antenne oder Hardware.
Ein Frontpanel für den USB-Empfänger
S-Meter, LED-Anzeige, Gehäusegrafik: Was GNU Radio Companion nativ an optischer Gestaltung bietet, und welche Alternativen es gibt.
Kivy-Frontpanel: Frequenzanzeige + Spektrum
Erster umgesetzter Schritt: wiederverwendbare Kivy-Widgets, an einen echten GNU-Radio-Flowgraph angebunden — inklusive Detailerklärung der GRC-Kivy-Kommunikation.
Audio Source Test
Vergleich des Audio-Source-Spektrums über einen direkten Frequency Sink und über einen expliziten Log Power FFT Block, um dessen Funktion nachzuvollziehen.